EEG-Umlage auf Eigenverbrauch von Solarstrom

Für PV-Anlagen, die ab dem 1.8.2014 installiert werden, muss für den selbst verbrauchten Solarstrom eine anteilige EEG-Abgabe
von 40 Prozent der jeweiligen EEG-Umlage (derzeit 6,35 Cent) entrichtet werden. Die Belastungshöhe wird in drei Stufen erreicht:

  • bis 31.12.2016: 35 Prozent – das entspricht derzeit 2,22 Cent
  • ab 01.01.2017: 40 Prozent


Bagatellegrenze: Für PV-Anlagen, mit einer Leistung bis 10 kWp sind die ersten 10 MWh Eigenverbrauch von der EEG-Umlage
befreit. Damit ändert sich für PV-Anlagen eines typischen Ein- und Zweifamilienhauses nichts.

 

 

Feste Einspeisevergütung

Vergütungssätze bei Inbetriebnahme einer Anlage ab 01. Januar 2016, die keine Erlöse aus der Direktvermarktung erzielt (verpflichtend erst ab 100 kWp Nennleistung).
Die Vergütung wird für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme ausbezahlt.

 

Hier finden Sie die aktuelle Einspeisevergütung

 

Merkblatt zur EEG-Umlage 2017

Niederspannungsrichtlinie

Einen Überblick über das Einspeisemanagement und die Regelungen der Niederspannungsrichtlinie seit dem 01.01.2012 finden Sie hier.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finden Sie das komplette Erneuerbare-Energien-Gesetz.

 

Anmeldung Bundesnetzagentur

Seit dem 1. Januar 2009 müssen Photovoltaikanlagen, für die eine Vergütung gemäß dem EEG gezahlt wird, vom Betreiber der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Ohne diese Meldung ist der Netzbetreiber nicht verpflichtet die Vergütung in Höhe des EEG zu zahlen.